Auf dem Bild erkennt man die zwei Rundstrahlantennen für BOS und die Dreiecksförmige Plattform für Mobilfunk
Die Sicherheitsbehörden (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) wünschen sich Funkspektrum im Band der Kulturfrequenzen. Aber das benötigen sie gar nicht. Es gibt eine bessere Lösung!
Das BOS Funksystem auf Basis TETRA nutzt Rundstrahlantennen, das ermöglicht eine Abdeckung 360 Grad. Der 2G/3G/4G Mobilfunk hingegen nutzt Sektorantennen mit einer Abdeckung von jeweils 120 Grad.
Auf dem Bild erkennt man die zwei Rundstrahlantennen für BOS und die Dreiecksförmige Plattform für Mobilfunk. Das Bild zeigt eine typische Anlage (bei der METRO, Nürnberg Nord).
Würde BOS von Rundstrahlantennen auf Sektorantennen umrüsten, könnte BOS seine Capacity um Faktor 3 erhöhen! Das heißt eine Kapazitätssteigerung um Faktor 3 wäre ohne zusätzliches Spektrum/zusätzliche Bandbreite möglich! (Einen gewissen Abstrich muss man ehrlicherweise machen wegen Topographie und Morphologie. Täler sind nur zweidimensional und Funkzellen, die in den Wald zeigen bringen auch wenig.)
Aber: Man kann die Netzkapazität auf jeden Fall erhöhen, indem man Funkzellen verkleinert und die Sendeleistung reduziert. Dadurch kann die gleiche Frequenz in kleinerem Abstand wiederverwendet werden, wodurch die Kapazität steigt, ohne insgesamt mehr Spektrum einzusetzen. Im Gegenzug steigt natürlich der Netzaufwand, d.h. es wird mehr Geld für Investitionen in Infrastruktur (mehr Antennen) und Funktechnik (mehr Sender) erforderlich. Bevor der Rundfunk oder PMSE stirbt, kann BOS mit ihrem ohnehin vorhandenen Milliardenbudget auch mehr Antennen aufbauen!
Damit lässt sich die Kapazität (sehr) deutlich steigern, da BOS ja von zahlreichen Neubau-Basisstationen ausgeht und viele davon in der Mitte von Städte liegen sollen. Dort lässt sich die Kapazität sehr gut erweitern, da Einsätze überall in der Stadt sein können.