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Bundesrat macht Weg für Ersatzfrequenzen frei

Bundesrat macht Weg für Ersatzfrequenzen frei 1440 960 SOS - Save our Spectrum

Am Freitag, den 22. September 2017 hat der Bundesrat der Frequenzverordnung der Bundesregierung zugestimmt. Sie öffnet neue Frequenzbereiche für die Nutzung mit Funkmikrofonen und weiteren professionellen drahtlosen Produktionsmitteln: die Bänder 1.350 – 1.400 MHz und 1.518 -1.525 MHz. Zwar gleicht dies die erheblichen Frequenzverluste der letzten Jahre bei weitem nicht aus (Digitale Dividende 1 und 2). Nutzer und Hersteller drahtloser Produktionstechnik erhalten aber in einer aktuell sehr unsicheren Lage eine wertvolle Perspektive zur langfristig verlässlichen Planung.

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SOS mit leicht verändertem Logo

SOS mit leicht verändertem Logo 150 150 SOS - Save our Spectrum

Ab sofort erscheint das Logo der Initiative „SOS – Save Our Spectrum“ mit einer leichten kosmetischen Korrektur. Anlass ist ein Schreiben des US-amerikanischen Roten Kreuzes. Es kritisiert die Verwendung des roten Kreuzes in dem alten Logo. Dieses sei ausschließlich der Hilfsorganisation Rotes Kreuz vorbehalten. Wir passen unser Logo diesem Wunsch an und freuen uns, dass unsere Aktivitäten inzwischen auch in den Vereinigten Staaten wahrgenommen werden.

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Politik legt Markt für Funkmikrofone lahm

Politik legt Markt für Funkmikrofone lahm 1286 854 SOS - Save our Spectrum

Welche Funktsysteme kaufen? Anwender und Händler sind nach der Digitalen Dividende 2 ratlos. Zwar ist klar, dass umgerüstet werden muss – nicht aber, welche Frequenzkanäle künftig störungsfrei nutzbar sind. Leidtragende sind unter anderem Kirchen, die drahtlose Produktionsmittel für Prozessionen nutzen. Thomas Jaggo, Geschäftsführer des Systemhauses Jaggo Media, berichtet aus der Praxis.

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Sprechen Sie mit Ihren Kandidaten!

Sprechen Sie mit Ihren Kandidaten! 1280 672 SOS - Save our Spectrum

Wir sind im Endspurt des Wahlkampfs. Die Kandidaten nutzen jede Gelegenheit, mit Wählern in Kontakt zu kommen. Ergreifen Sie diese Chance, um mit ihnen über die Frequenzen für drahtlose Produktionsmittel zu sprechen. Machen Sie sie darauf aufmerksam, was passiert, wenn es nicht mehr genügend Frequenzspektrum für Funkmikrofone gibt. So erklären Sie das Thema einfach und in wenigen Sätzen.

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Wen soll ich wählen?

Wen soll ich wählen? 1280 672 SOS - Save our Spectrum

Besonders in Zeiten des Wahlkampfes nutzen Spitzenpolitiker fast täglich und ganz selbstverständlich drahtlose Mikrofone, um ihre Botschaften zu verkünden. Das Paradoxe daran: Ob sich in Deutschland auch in Zukunft Funkmikrofone einfach nach Bedarf und ohne Einschränkungen einsetzen lassen, ist völlig offen. Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine von „SOS – Save Our Spectrum“ zeigen, dass diese den akut gebotenen Handlungsbedarf unterschätzen. Eine neue Frequenzversteigerung könnte schon deutlich vor 2030 stattfinden und den Kulltur- und Kreativsektor in Deutschland nachhaltig schädigen.

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Prüfen Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung!

Prüfen Sie Ihren Anspruch auf Entschädigung! 1280 853 SOS - Save our Spectrum

Wenn Sie drahtlose Produktionsmittel im 700-MHz-Band oder im Bereich zwischen 470 und 694 MHz betreiben, können Sie unter bestimmten Bedingungen eine Entschädigungszahlung für Ihre bestehende Ausrüstung geltend machen. Unser Merkblatt fasst die Kriterien übersichtlich zusammen. Verschenken Sie kein Geld und nutzen Sie wenn möglich die Ausgleichszahlungen des Bundes.

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Blick in die Zukunft: Digitalisierung, 5G-Mobilfunk und Funkmikrofone

Blick in die Zukunft: Digitalisierung, 5G-Mobilfunk und Funkmikrofone 1024 724 SOS - Save our Spectrum

Mit Abgeordneten des Bayerischen Landtags warfen „SOS – Save Our Spectrum“ und der Mikrofonhersteller Sennheiser einen Blick in die Zukunft. Im Rahmen eines „Parlamentarischen Abends“ informierten sich die Mandatsträger über aktuelle Entwicklungen in der Frequenzpolitik, die tragende Rolle drahtloser Produktionsmittel in der Kultur- und Kreativbranche sowie die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Technik. Die zentrale Frage: Können Funkmikrofone künftig nicht einfach das schnelle 5G-Mobilfunknetz zur Signalübertragung nutzen und bringt die Digitalisierung somit ein Ende der Knappheitsfalle?

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Update: Welche Partei rettet das Funkmikrofon?

Update: Welche Partei rettet das Funkmikrofon? 1024 662 SOS - Save our Spectrum

„SOS – Save Our Spectrum“ liegt nun die Antwort der Regierungspartei SPD vor. Im August 2016 hatten wir so genannte Wahlprüfsteine an alle im Bundestag vertretenen Parteien sowie FDP und AfD verschickt, um herauszufinden, ob und wie sich diese nach der Bundestagswahl für Nutzer und Hersteller drahtloser Produktionsmittel einsetzen werden. Zwar äußert die SPD Verständnis für die Sorgen und Nöte der Anwender, nennt aber keine Maßnahmen, um ihren Einfluss geltend zu machen. Sie verweist auf Bundesnetzagentur und Weltfunkkonferenz.

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„Ohne Funkmikrofone hätten wir ein großes Problem“

„Ohne Funkmikrofone hätten wir ein großes Problem“ 1024 678 SOS - Save our Spectrum

Die Umsetzung der Digitalen Dividende 2 läuft, Nutzer professioneller drahtloser Produktionstechnik müssen dem Mobilfunk und neuen DVB-T2-Sendern weichen. Mancherorts ist das Frequenzspektrum so knapp, dass auch wenige Funkstrecken nicht mehr genügend Platz finden. Die A-cappella-Band UNDUZO hat in Frankfurt eine Funkstörung bei laufender Vorstellung erlebt. Matthias Klingner begleitet die Gruppe als Ton- und Veranstaltungstechniker. Wir haben mit ihm über real existierende Frequenzengpässe, ihre Auswirkungen und mögliche Wege aus der Knappheitsfalle gesprochen.

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DVB-T2 stört öffentliche Veranstaltungen in Hamburg

DVB-T2 stört öffentliche Veranstaltungen in Hamburg 1181 787 SOS - Save our Spectrum

Bei der Umstellung des Digitalen Antennenfernsehens auf den neuen Übertragungsstandard DVB-T2 HD kam es im Stadtgebiet Hamburg bei mehreren großen Veranstaltungen zu schwerwiegenden Störungen der Funkmikrofone. Betroffen waren eine Schaufütterung im Tierpark Hagenbeck, eine Buchvorstellung an der Universität Hamburg und der Firmenevent einer großen Versicherung. Kritik wurde am Verhalten der Bundesnetzagentur laut. Offenbar hatte sie zunächst keine Kenntnis von der Störquelle und vorab keine Warnung herausgegeben. Bis 2019 ist eine spürbare Zunahme solcher Störungen zu erwarten.

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