Allgemein

„Irgendwo wird es eskalieren“

„Irgendwo wird es eskalieren“ 886 590 SOS - Save our Spectrum

Seit etwa 15 Jahren betreut Svenja Dunkel als selbstständige Frequenzmanagerin große Live-Produktionen, darunter viele bekannte Bühnenacts wie Helene Fischer oder Herbert Grönemeyer und die Verleihung des Musikpreises ECHO. Bei ihrer Arbeit erlebt sie hautnah, was die Verknappung des Funkspektrums in Deutschland für die Profis auf und hinter der Bühne bedeutet.

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Netzausrüster ignorieren WRC-Beschlüsse

Netzausrüster ignorieren WRC-Beschlüsse 1152 768 SOS - Save our Spectrum

Erneut zeigt sich, dass das Spektrum 470 – 694 MHz für drahtlose Produktionsmittel keineswegs langfristig gesichert ist – trotz anderslautender Beschlüsse der Weltfunkkonferenz. Mobilfunk-Netzausrüster, allen voran das schwedische Unternehmen Ericsson, wollen die Frequenzen verstärkt ins Visier nehmen und haben dazu auf globaler Ebene eine Initiative gestartet. Die Europäische Rundfunkunion EBU hält dagegen.

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Initiative im Bayerischen Landtag

Initiative im Bayerischen Landtag 997 618 SOS - Save our Spectrum

„Spektrum sichern und bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft retten“ – so lautet der Titel eines Antrags, den sechs Abgeordnete der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag an ihre Landesregierung richten wollen. Die Initiative zeigt, dass auch nach den Beschlüssen der World Radio Conference 2015 dringender politischer Handlungsbedarf besteht. Den Bundesländern mit ihrer Zuständigkeit für Rundfunk und Kultur kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

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Europäische Kreativwirtschaft fordert langfristigen Schutz ihrer Frequenzen

Europäische Kreativwirtschaft fordert langfristigen Schutz ihrer Frequenzen 978 652 SOS - Save our Spectrum

Die „Wider Spectrum Group“ (WSG), eine internationale Organisation zur Vertretung der Interessen der Kultur- und Kreativwirtschaft und ihrer Konsumenten, ist in Brüssel mit EU-Kommissar Andrus Ansip zusammengetroffen. Vor dem Hintergrund eines aktuellen EU-Gesetzesvorschlags forderte die WSG, der Kultur- und Kreativwirtschaft keine weiteren Funkfrequenzen zu entziehen und die Nutzung der Frequenzen 470 – 694 MHz durch Rundfunk und drahtlose Mikrofone mindestens bis zum Jahr 2030 zu garantieren.

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Mobilfunk braucht keine „Digitale Dividende 3“

Mobilfunk braucht keine „Digitale Dividende 3“ 1166 778 SOS - Save our Spectrum

Nach zwei „Digitalen Dividenden“ scheint der Frequenzhunger des Mobilfunks immer noch nicht gestillt. Doch welches Spektrum benötigt der Mobilfunk tatsächlich, um Smartphone-Nutzer mit schnellem Internet zu versorgen? Und: Welchen Spektrumsbedarf haben drahtlose Produktionsmittel? Dazu haben wir mit Professor Dr.-Ing. Georg Fischer gesprochen, Extraordinarius am Lehrstuhl für Technische Elektrotechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

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Was 2016 wichtig ist

Was 2016 wichtig ist 907 600 SOS - Save our Spectrum

2016 wird wieder ein wichtiges Jahr für die Anwender drahtloser Produktionsmittel (PMSE) und die Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland werden. Politische Entscheider, Hersteller und Nutzer stehen vor großen Herausforderungen. Einen Überblick über die drängenden Themen 2016 liefert dieser Beitrag.

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„Großveranstaltungen werden definitiv ein Problem“

„Großveranstaltungen werden definitiv ein Problem“ 1024 683 SOS - Save our Spectrum

Ski-WM, G7-Gipfel, Papstbesuch: Im Interview erklärt Peter Hindelang, Funkbeauftragter des Bayerischen Rundfunks, warum die Live-Berichterstattung von internationalen Ereignissen in Deutschland immer schwieriger wird. Sein Resümee: Der Planungsaufwand, um die gesamte drahtlose Technik im knapper werdenden Frequenzspektrum unterzubringen, steigt immer mehr. Bald wird es nicht mehr genug freie Frequenzkanäle für alle interessierten Teams geben, die Rundfunk- und Reportagefreiheit könnte in Gefahr geraten.

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Was auf dem Spiel steht

Was auf dem Spiel steht 1349 658 SOS - Save our Spectrum

Die Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt in Deutschland mittlerweile mehr Menschen als die traditionell starken Branchen Automobilindustrie und Maschinenbau. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Bundeswirtschaftsministeriums. Doch fraglich ist, ob die Kultur- und Kreativwirtschaft ihre Erfolgsgeschichte weiterhin fortsetzen kann: Denn sie ist in besonderem Maße auf den Einsatz drahtloser Produktionsmittel angewiesen, die am Beginn ihrer Wertschöpfungskette stehen. Nach der „Digitalen Dividende 2“ wird sich das verfügbare Funkspektrum weiter verknappen, es drohen Umsatzeinbußen und der Verlust von Arbeitsplätzen.

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 1024 682 SOS - Save our Spectrum

Keine „Digitale Dividende 3“ bis zum Jahr 2026 und exklusive Nutzung der Frequenzen 470 – 694 MHz für terrestrisches Fernsehen und drahtlose Produktionsmittel. So lautet der Beschluss der Weltfunkkonferenz (WRC-15). Allerdings könnte die Mobilfunklobby eine „Digitale Dividende 3“ bereits 2019 wieder auf die Agenda bringen. Für Nutzer und Hersteller drahtloser Produktionsmittel bedeutet der Beschluss somit zwar ein erstes Signal für mehr Planungssicherheit, aber längst keine endgültige Entwarnung. Ersatzfrequenzen für die verlorenen Frequenzen der „Digitalen Dividende 1 und 2“ sind nach wie vor nicht in Sicht. Besonders Großproduktionen sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft insgesamt bleiben gefährdet, die Politik muss am Ball bleiben.

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Kommt die „Digitale Dividende 3“?

Kommt die „Digitale Dividende 3“? 1024 682 SOS - Save our Spectrum

Bei der Weltfunkkonferenz 2015 (WRC-15) in Genf tobt ein heftiger Kampf um den Frequenzbereich 470 – 694 MHz. Dies berichten die an der Konferenz teilnehmenden Vertreter der APWPT in ihrem Bericht über die zweite Sitzungswoche.

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